Wofür wir stehen

Wofür wir stehen

Wir bieten ein sozialarbeiterisches und ganzheitliches Angebot für Menschen, die in der Prostitution tätig sind und waren. Dabei begegnen wir jeder Person auf Augenhöhe, stehen akzeptierend und beratend zur Seite, agieren anwaltschaftlich und setzen uns für die Rechte von Sexarbeiter*innen ein. Wir sehen Potenziale und begleiten bei Veränderungswünschen. Wir bewahren einen kritischen Blick in Bezug auf strukturelle Benachteiligung, Stigmatisierung, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel und setzen uns auf gesellschaftlicher, politischer und persönlicher Ebene dagegen ein.

Unsere Geschichte.

Die Vision von AURORA entstand bei einem gemeinsamen Kaffee im Oktober 2019. Wir hatten uns bis dahin noch nie getroffen, aber waren innerhalb kürzester Zeit in ein spannendes Gespräch über Sexarbeit, Menschenhandel und unsere Visionen und Pläne vertieft.

Dieser unscheinbare Oktobertag war die Initialzündung für viele weitere Gespräche und Kaffees und führte schließlich zur Gründung von AURORA im April 2020.

Bei unserem ersten Treffen begeisterte uns, dass wir beide unabhängig voneinander den Wunsch hatten, ein Wohnprojekt für Frauen in der Prostitution zu gründen. Dieses wird auch den Kern unseres Angebots bilden.

Die Idee der Webplattform kam bei der Analyse der Angebote in OÖ. Zwar gibt es bereits aufsuchende Soziale Arbeit und Beratung in der Landeshauptstadt, aber  einige Personengruppen sind damit schwer zu erreichen. Zudem fiel uns auf, dass viele Sexarbeiter*innen im Internet sehr aktiv sind, es aber bisher noch kein entsprechendes mehrsprachiges Online-Beratungs-Angebot gibt. Als Maria Baaske mit ihrem Know How zum Team dazustieß, entschieden wir, unsere Idee Realität werden zu lassen.

Ein Traum, den wir noch im Hinterkopf behalten, ist ein zu einem Buscafe umgebauter Van/ VW Bus, der in ländlichen Gegenden und der Grenzregion zu Tschechien einen ruhigen Raum für Gespräche, unterschiedliche Vor-Ort Angebote – und selbstverständlich guten Kaffee – bietet. Vielleicht wird dieser Traum einmal Realität. Wir werden sehen.